Comics

Jodorowskys Comickarriere begann Mitte der 1960er Jahre in Mexiko. Mit Illustrationen von Manuel Moro veröffentlicht er die Science-Fiction-Reihe „Aníbal 5“. Im „Heraldo de Mexico“ gab es 1967-1973 wöchentlich einen Strip von ihm mit dem Titel „Fábulas pánicas“ (Panische Fabeln).

John Difool - Der Incal

Bekannt machte ihn in der Comicszene vor allem die Reihe um den Privatdetektiv John Difool, die Jodorowsky gemeinsam mit dem französischen Star-Zeichner Moebius (alias Jean Giraud) aus den Entwürfen für das gescheiterte Filmprojekt „Dune“ entwickelte. Erstveröffentlicht 1980, in der Ära vor „Krieg der Sterne“, war „Der Incal“ innovativ in Handlung und Gestaltung. Die Science-Fiction-Story passte in die Zeit und besticht auch heute noch durch die facettenreiche Verknüpfung unterschiedlicher Handlungsstränge und die unglaublich reichen Zeichnungen.

John Difool, Privatdetektiv Klasse R, lebt auf „Terra 21“ und wird in eine intergalaktische Verschwörung verwickelt. In der esoterischen Abenteuerstory kommt auch die Gesellschaftskritik nicht zu kurz. Aus Nebenfiguren und Rahmenhandlung entstanden später die Serien „Die Kaste der Metabarone“ und „Die Techno-Väter“.
Jodos Comic-Universum:

Der Incal, John Difool (1980-1988),
Zeichnungen von Moebius (Jean Giraud)
Beispielzeichnungen

John Difool vor dem Incal (1988-1995),
Zeichnungen Zoran Janjetov

Die Abenteuer von Aleph-Tau (1983-1998),
Zeichnungen Arno und Al Covial

Die Kaste der Metabarone (1992-2002),
Zeichnungen Juan Giménez

Lust und Glaube,
Zeichnungen von Moebius

Der weiße Lama (1993-1998),
Zeichnungen Georges Bess

Die Techno-Väter (1998-2002),
Zeichnungen Zoran Janjetov

Nach dem Incal (2000),
Zeichnungen Moebius

Bouncer (2001-2004),
Zeichnungen François Boucq

Die Borgia (2006),
Zeichnungen Milo Manara

Castaka – Der erste Vorfahr (2008),
Zeichnungen Das Pastoras

Lust & Glaube (2011), Zeichnungen Moebius